Glücksräder zum Selberspielen

Ich kann es nicht genau erklären, aber Spielshows mit flachen Konzeptionen übten seit jeher einen besonderen Reiz auf mich aus und eines, dessen Hochphase ich miterleben durfte, ist das sogenannte Glücksrad. Ein Galgenraten für den Kapitalismus. Das mit den Preisen war mir also oft zu hektisch und suspekt, aber das Grundprinzip bleibt spannend, warum dann nicht selbst spielen ?
Als Grundschüler hatte ich das Glück, sowohl eine Analog- als auch eine Computerversion daddeln zu dürfen, und ich bilde mir ein, auch meine Freundinnen beteiligten sich gern.

Brettspiel


Die „Junior“-Version von Parker ! Ein Pappgepoppel, bei man die Begriffe schnell mal „aus Versehens“ sah und sich einen Wolf mit den Plasteabdeckungen schob..

Digitale Version

Das Spiel ist mittlerweile Abandonware, kein Wunder, ist ja 1989/90 erschienen, und zwar in englisch, deutsch und französisch. Ich besaß die DOS-Version, die in grün-orange-gelb auf schwarz alles bot, außer vielleicht der Ansicht der Preise 🙂 dazu gab es einen „Tüttüt-tütüt-tüdeldüttdütt, tüddeldü-düüüüüü“-InternalSpeaker-Sound, den ich mit der hier verfügbaren Version nicht reinkriege, aber braucht vielleicht einfach noch diesen speziellen Sound-Emulator, den find ich auf die Schnelle nicht mehr.

Download unter:  http://www.winhistory.de/downloads/downloads.htm – ziemlich weit unten.

Unter XP läuft das Spiel ohne Dosbox, einfach die Stapeldatei „rad“ öffnen und die F-Tasten bereit halten.

Einen eigenen Screenshot krieg ich auch grad nicht hin, schade, deshalb hier einer von der C64-Version, sogar animiert.

Die Dos-Variante hatte wie gesagt nicht so viele Farben und bei meiner (immer auf den nächst neueren Rechner weiterkopierten) Kopie zerhäckselte sich das Drehrad irgendwann in Viertel, die sich beim Drehvorgang munter mischten und durcheinander hüpften, bizarr.

Übrigens hab ich nie die Bonusrunde zu lösen geschafft, weil

a) die Begriffe aus den 80ern mir nicht immer geläufig waren und

b) den Tipp mit der Pause-Taste ich erst jetzt erfuhr

Darum hieß es immer: „Schade, leider nix mit der Segeljacht !“

oder der Diamantenkette. Stattdessen gab es einen matten Eintrag in der Bestenliste, der bei einmal Versagen beim unterm selben Namen spielen wieder verschwand.

(Bild)Quellen: spieletest.at, hood.de, c64-wiki.de

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  1. Hab ich Anfang der 90er auf Atari oder Amiga gespielt bis zum Erbr…

    Apropo Atari: Vielleicht fidnest du hier noch etwas. Mir sind fast die Augen übergegangen vor Tränen der Erinnerungen. http://www.chip.de/bildergalerie/Top-20-Die-besten-Remakes-der-Atari-Klassiker-Galerie_40751460.html

  2. zunächst habe ich einen Auftrag, der mit Alf-Spielen zu tun hat 🙂

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