Bio-Ziegenmilch erzeugt Hundefutter

.. oder Material für die Tierverbrennungsanlage.
So die These, wie sie sich mir aufdrängt, nachdem ich hier durchlas.

Wie es dazu kam..:  ich war heute  im Regional/Bio-Laden für Betuchte, kurz davor ein Stückchen  Ziegen- oder vielleicht auch Schafskäse zu erwerben. Der geschmackliche Jieper ist groß und ich hoffte somit, dass so Bioziegenmilchprodukte vielleicht doch irgendwie ethisch vertretbar wären und recherchierte.

Nun glaube ich, dass die authentischsten Infos von den Erzeugern selbst kommen würden, wenn sie unter sich sich wähnen und das tun sie in obigem Forum, Netz sei Dank 😉

Nach dem Lesen komme ich sogar zu dem Schluss, dass der Lacto-Vegetarier mörderischer ist, als der, der Milch und Fleisch vom selbem Hof zu teuren Preisen kauft und speist. (Vorausgesetzt, man definiert Mord als Tötung aus niederen Beweggründen, dazu zähle ich „die Milch eines Tieres trinken wollen und das dabei entstehende Kitz nicht benötigen“.)

Hier also die Vorschläge, was mit zur Milchproduktion entstehenden Bockkitzen zu machen wäre (bzw. gemacht wird, je nach Betrieb, getötet werden muss es aber jedenfalls)-

– Aufzucht im selbem Betrieb wie de Mutterziege, entweder:

  • bei der Mutterziege, das sei aber Unwirtschaftlich
  • Bio-Vollmilchpulver als Milchaustauscher verwenden (aber in Bio-Betrieben sei der Austauscher eigentlich verboten)
  • Bio-Kuhmilch zukaufen  (wie bizarr ist das denn, da werden Kühe gemolken, um Ziegen melken zu können, nur um menschliche Milch-Gelüste befriedigen zu können ?? Wäre es nicht wirtschaftlicher, Mann tränke Frauenmilch ? – aber das ist denen dann wieder zu eklig, tzz)
  • ein paar eigene Kühe mitlaufen lassen (und dann sollen die Ziegenjungs da ran ? s.o.)

– alle unnötigen Kitze kurz nach der Geburt töten und in die Verbrennungsanstalt karren kassen (da Ziegenfleisch in Deutschland kaum gespeist aka nachgefragt wird)

– die kleinen Böcke an konventionellen Mäster mit 1-2 Wochen zu ca. 5 € /Tier verkaufen

– 10 Tagen alte Zicklein als Vollwerthundefutter verkaufen

– Das STück ( nicht kg ) für 2,60 nach Frankreich exportieren, Zitat::“kostet die Ohrmarke und die Exportgenehmigung mehr als was bei rumkommt“

Es plagt die Bauern ein Gewissensproblem, zumindest einige und sie deuten auf andere hin mit Sätzen wie „Was glaubst Du, was mit den männlichen Legehennenküken, auch im Biolandbau, passiert???“

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