„Krebszellen mögen keine Himbeeren“

Eine kleine Rezension über ein großformatigeres Buch

– es heißt so, wie mein Artikel gerade und ist von kanadischen Doktoren geschrieben. Ich hatte den Titel irgendwo nebenbei gesehen, er prägte sich ob seiner Griffigkeit ein- und heute in der Bibo, da lieh ich’s mir mit aus, weil ich Lust auf schick fotografiertes Essen hatte und ein paar Selbstbestätigungen 🙂

Krebs-fürchtig bin ich zwar nicht, aber dennoch ein paar Fakten aus dem Buch, vielleicht interessiert’s den ein oder anderen Leser.

  • der World Cancer Research Fund kam zu dem Schluß, dass etwa ein Drittel aller Krebsfälle in direktem Zusammenhang mit „ungünstiger Ernährung“ steht
  • bei Krebsarten des Verdauungssystemes sind gar 3/4 aller Fälle auf die Ernährungsweise zurückzuführen

Es folgen lange Seiten, die aber offenbar allgemein verständlich die Entstehung von Tumoren beschreiben. Muss ich im Moment nicht wissen, ist aber Menschen zu empfehlen, die es aus irgendeinem Grund wissen müssen.

  • exzessiver Verzehr von industriellen Fertigprodukten (voller Zucker und gesättigter Fette) , zusammen mit einem Mangel an pflanzlichen Produkten stellt die beste Basis für ein entzündungsförderndes Milieu her
  • mehr Omega-6-Fettsäuren als Omega-3  aufzunehmen, führt auch zum Entzündungsklima
  • 1960 war die in Europa durchschnittlich am häufigsten verkaufte Damenbekleidungsgröße die 34, im Jahre 2000 die 40
  • Kartoffelschalen hemmen die Vermehrung von Krebszellen massiv

Weiterhin werden Algen, Pilze, Leinsamen, bestimmte Gewürze, Probiotika, Kohl, Knoblauch, Zwiebeln, Soja, Tomaten, Beeren, Zitrusfrüchte, Grüner Tee, Rotwein und Schokolade gepriesen.

Fast alles leckere Sachen !

Leider sind die Rezepte ziemlich kuhmilch-lastig, aber ich denke, das lässt sich veganisieren,wenn Soja eh Phytoöstrogene und so weiter …

Darauf einen Roten !

😉

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  1. Gleich den ersten Satz hab ich überhaupt nicht verstanden. Haben Sie den Rotwein bereits vor Verfassen des Artikels geschrieben? 🙂
    Und was mache ich mit den Kartoffelschalen? Nochmal auskochen und den Sud trinken oder roh knabbern?

  2. der 1. Satz scheint mir grammatikalisch korrekt und sagt: das Buch heißt auch „krebsz. mögen keine H.“, wie der hiesige Artikel.

    Mit den Schalen hab ich aufgenommen, weil ich das ebenso kurios fand. Offenbar gibt es ein Präparat mit allem guten aus der Kartoffelschale zu kaufen, für besonders Motivierte =)

  3. Ja, das mit den Kartoffelschalen hätte ich auch gerne gewusst. Oder sind Pommes Frites gemeint? Mein alter Herr sagt dazu früher immer „Berliner Kartoffelschalen“ (im Ernst!).

    Und mit ROTEN, meinen Sie damit einen roten Korn? So haben wir das früher immer gesagt.

    • wie, roter Korn? Aus welchem Getreide soll der denn sein ?

        • ringelnitz
        • 25. November 2010

        Aus Rotkohl, was denn sonst?

  4. So beantworten Sie doch endlich diese unsere Frage zu den Kartoffelschalen. Die Reste hier häufen sich zum unerträgichen!

    • das mit den Schalen soll, ich zitiere, „veranschaulichen, dass das Vorhandensein antikarzogener Wirkstoffe ein ureigenstes Merkmal pflanzlicher Nahrungsmittel“ sei-
      das Kartoffelfleisch habe zwar keinerlei krebshemmende Wirkung, aber im Labor hätte sich gezeigt, dass die Schalen die Vermehrung von (besonders Magen-)Krebszellen hemmten, besonders rote Kartoffeln werden anhand eines Diagrammes bestätigt

      In der Praxis.. naja. vielleicht Süßkartoffeln mit Schale kochen und essen, aber inwieweit die tollen Hemmstoffe kochresistent sind und die Import-Energiebilanz der roten Kartoffel und dann muss sie bio sein, weil in der Schale sonst Pestizide.. ach…

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