Die Vertröstung der Kackeanklage / Bemühungen gegen Hundekot

Nach dem gestrigen Hundekoterlebnis (nachzulesen im vorigen Artikel, ganz unten), hier nun die Auflösung meiner Eingabe, die via „Märker“ an den „zuständigen Fachbereich der Stadt“ übermittelt wurde:

[der oder die Sachbearbeiterin hat sich ja Mühe gegeben. Kann man nicht meckern. Würden jetzt auch noch meine Nachbarn und Nachbarinnen sich mehr Mühe geben..]

„Status: abschließend bearbeitet (grün/gelb). Die Allgemeinheit hat ein berechtigtes Interesse an sauberen, für Erholung und Spiel nutzbare Grünflächen. Hundehalter sind verpflichtet, dafür zu sorgen, dass ihre Tiere die von ihnen benutzten Straßen, Gehwege, Anlagen und landwirtschaftlich genutzten Flächen nicht verunreinigen. Die Hundehalter werden immer wieder von der Landeshauptstadt Potsdam durch Veröffentlichungen auf diese Missstände hingewiesen und angehalten den Hundekot entsprechend zu entsorgen oder mitzunehmen. Auf das Problem der Hunde und ihrer Hinterlassenschaft reagieren die Mitarbeiter des Fachbereiches Ordnung und Sicherheit temporär mit verstärkten Kontrollen. Auf Grund des begrenzten Personalbestandes der Arbeitsgruppe Außendienst können jedoch keine ständigen und flächendeckenden Kontrollen gewährleistet werden. Schwerpunkte sind deshalb für die Streifengänge die Einhaltung der Stadtordnung der Landeshauptstadt Potsdam. Die Stadtordnung regelt unter anderem die Verpflichtung der Hundehalter, jede Verunreinigung durch seinen „Vierbeiner“ unverzüglich zu beseitigen. Die Ahndung gestaltet sich jedoch problematisch, da sich das Geschehen in den seltensten Fällen vor den Augen der städtischen Dienstkräfte abspielt. Für eine Ordnungswidrigkeitenanzeige bedarf es einer beweissicheren Feststellung des Verstoßes. Eine gesetzliche Verpflichtung zur Bereitstellung von Hundetoiletten existiert dennoch nicht. Gegenwärtig betreut der Fachbereich Ordnung und Sicherheit Hundetoiletten an stark frequentierten Bereichen. Nicht in jeder Straßen besteht aufgrund der hohen Kosten, für die Aufstellung und das Betreiben einer Hundetoilette, die Möglichkeit durch die Verwaltung Abfallbehälter aufzustellen und betreuen zu lassen. Unsere Bemühungen die Aufstellung von Hundetoiletten und die Übernahme der Folgekosten gemeinsam mit Sponsoren und Bürgern u.a. auch im Stadtteil Stern zu realisieren, stoßen leider nur auf wenig Resonanz. „

Aha, beweissichere Feststellung also. Nun bin ich mindestens zweimal Hundehaltern begegnet, die vor meinen Augen quasi Fahrerflucht begingen (Kothinterlassungsdelikt-Flucht?), wie soll man als Bürgerin handeln ? Vielleicht auf das anscheinend doch androhbare Bußgeld hinweisen ? Was kostet einmal auf den städtischen Platz scheissen und arglose Anwohner, wie mich gestern, entsetzen ? Was ist eigentlich mit diesen Halbwüchsigen, die vor meinen Augen am Frühabend an Häuserwände pissen ? —- bevor ich mich aufrege und abdrifte, hier noch zwei gesammelte Zeitungsartikel:
(anklicken und reinzoomen für eine lesbare Schriftgröße)

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