Als die Pantherin sich in den Schwanz biss – ein Selbstverriss

eine Anekdote, aus der man nur lernen kann.

„Heute abend Nocte Obducta – Konzert in Leipzig“ hatte die Pantherin irgendwie erfahren, damals, so 2004, und große Lust, dort hinzufahren. Musikalisch war (und ist) ihr die Band über jeden Zweifel erhaben, optisch machten die Jungs auch was her und als Mainzer mit Zeitknappheit gaben sie nicht gerade viele Konzerte in mitteldeutschen Raum – kurzum, es gab jede Menge Anlässe für die P. , sich in Gang zu setzen.

Sie verfügte über ausreichend Geld und Freizeit, auch das Auto stand bereit, keiner konnte ihr reinreden, die totale Freiheit, yeah !

Nur an Ortskenntnissen mangelte es etwas – wo genau der Veranstaltungsort „Hellraiser“ ist, das weiß die Pantherin bis heute nicht. Aber mittlerweile ist das ja auch egal, denn die Gelegenheit kommt nie wieder.

Jetzt ahnt der aufmerksame Leser schon dank der Formulierung, dass aus dem Konzert wohl nichts geworden war, fragt sich aber vielleicht: warum bloß, es war doch alles da ?

– ja,alles war da, nur kein Mitfahrer. Motiviert und mit zunehmender Verzweiflung rief die Pantherin erst Freunde an, dann Bekannte, dann sich selbst..  doch das Selbst funktionierte nicht korrekt.

So biss und beisst sich die Katze in den Schwanz. Mut und Weltvertrauen würden durch erfolgreiche, vielleicht sogar ekstatische, Ereignisse außerhalb der eigenen vier Wände in die Katze krauchen und sie zu neuen Aktionen, die zu erfolgreichen Ereignissen führen könnten, bringen, aber dazu müsste erstmal ein erfolgreiches Ereignis durch Eigeninitiave begonnen werden..

Und die Moral von der Geschicht :

Spring´ rechtzeitig über deinen eigenen Schatten,

sonst ärgerst du dich den Rest deines Lebens.

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  1. hellraiser- clubhaus??? irgendwo im osten der stadt, glaub ich oder albrechtshainer see?

    ja mit den schatten ist schon so nen ganz eigner schnick…..ich hab so meine probleme damit, nachzuvollziehen was bei leuten abgeht die jede, wirklich jede chance verpassen oder eher verstreichen lassen, weil …hm ich weiß nicht was die blockiert. da fehlt mir die phantasie.weil chancen oder eher die gelegenheit beim schopfe packen das ist doch das geilste auf erden überhaupt……das ist doch der majoran in der kartoffelsuppe oder die zigarette danach.

    • Abgehen tut jenen Leuten wohl Selbstsicherheit und ein gewisses Grundvertrauen ins Weltfunktionieren,
      das verhagelt ihnen das Leben, besonders, wenn sie nicht akzeptieren können, dass sie es nicht so fetzig treiben können, wie manch anderer 😉

      • aha. und wenn „jene leute“ akzeptieren würden, das es bei ihnen eben anders zu geht und das auch gut so ist, wäre da nicht alles in ordnung. ich kann ja auch ganz gut akzeptieren dass andere mehr geld haben und es macht mich null neidisch…. ist neid eigent.lich bei jenen leuten das passende wort? aber wahrscheinlich eher weniger….

        • ich finde neid schon das passende wort
          auf vermögen nicht neidisch zu sein, fällt wohl leichter: das geld nicht glücklich macht, ist ja bekannt,
          aber gelegenheiten zu meistern, fetzt – sagst du ja selber.
          Und man erfährt in Geschichten etc. viel davon und würde dann eben gern selbst mal was erleben..

          -im moment z.b. im Bauernhaus erfrieren und nur tierfabrikessen vorfinden dank des mit-verreisens.. nicht jede gelegenheit fetzt 😦

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