Eine Auswahl an Bahnbegegnungen : die Vorrede

Das Sitzen in Eisenbahnen ist ein beliebtes literarisches Motiv, viele schöne Romanstellen sollen in Zügen geschrieben wurden sein.
Aber nicht nur deshalb fahre ich gern in öffentlichen Verkehrsmitteln. Ich finde einfach, dass es eine schonende Methode ist, „unter Leute zu kommen“, obwohl ich die Argumente der modernen Individualisten auch verstehe, wonach es viel angenehmer ist, im eigenen Auto die eigene Luft zu atmen und so weiter. Ich hatte sogar sehr intensive Freuden- und Freiheitsgefühle in eigenen Autos, aber jeweils nur solange, bis Wildschweine meinen Weg kreuzten, Kühlwasser stinkend verpuffte und ähnliches.
Wie ich dann dastand, arg verschüchtert im Umgang mit routinierten Polizisten und verrohten Abschleppdienstmännern, war viel schlimmer, als so eine Mitfahrt im Öffentlichen im Allgemeinen ist.
Manchmal wird mir im Bus übel, manchmal ist es sehr ärgerlich, dass kein Klo in der S-Bahn ist, ja und manche Male machten mir auch schon Mitfahrer Angst oder Abscheu, aber im Allgemeinen muss man sich doch nur Zurücklehnen und Abwarten, Beobachten und Musikhören.

Zugfahren kann sehr meditativ sein, mit der richtigen Einstellung und den richtigen Begleitern.

Und dann gab und gibt es auch immermal wieder herausragende Charaktere, die ich in Verkehrsmitteln bzw. beim Warten darauf legitim und in Ruhe betrachten und analysieren kann. Hier einige Beispiele der letzten Wochen :

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