Kitsch as Kitsch can. Eine Notiz übers Rühren.

Vor keiner Sentimentalität mehr halt machend, griff ich kürzlich auch zu wirklich lange nicht angerührten Cds. Dabei fiel mir auf, wie meine Definition des Begriffes „Kitsch“ über die Jahre schwankte. Oder auch : was mir zu gekünstelt rührselig erschien und was nicht.

Folgendes Lied fand ich z.B. lange Jahre nicht zu kitschig, sondern genau richtig anrührend-motivierend:   (und mittlerweile neige ich eher dazu, darüber die Augen zu verleiern.)

Hingegen habe ich über Lieder von diesem Album lange Zeit gedacht: „das ist ja völlig untrue, unauthentisch, gekünstelt, die wollen doch nur Geld scheffeln..“

Und mittlerweile scheint es mir plausibel, dass die Herrschaften den sogenannten Symphonic Black Metal tatsächlich aus eigenem Geschmack und Lust drauf so gestalteten, nicht nur, weil es sich damals gut verkaufte.

Naja, wer weiß. Jedenfalls bemerke ich jetzt, dass die Texte trotz des offensichtlichen Siebenbürgenkitsches (den der durchschnittliche junge deutsche Düstertyp wohl will) gar nicht mal sooo klischeebeladen sind.

Das Folgende war und ist mein Lieblingslied des erwähnten Albums. So um Minute 4:11 kriege ich noch auf die gleiche Art Gänsehaut, wie vor zehn Jahren ^-^

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    • NixZen
    • 7. September 2011

    Diese Musik war nie meine Welt, aber mal schauen…

    • sehr ehrenhaft, sich auch mal in andere Richtungen reinzuhören ^^

    • NixZen
    • 7. September 2011

    yep, mach ich immer, meistens gewollt:-)

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