Erschöpfung (nach dem Erblicken einer entgleisten Tram)

Ein ums andere Mal

zitierte der Admiral

den atonalen Zitteraal

in seinen Nationalsaal,

steckte ihn ins Futteral

und kicherte dann gutteral.

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    • shortstoryexchange
    • 14. September 2011

    Das ist mal wieder so ein Viech, an dem das merkwürdige Wort „possierlich“ exemplarisch nach Anwendung schreit. Allerdings wird das auch nur in Zusammenhängen wie diesen verwendet, selten bei Kindern oder Ähnlichem. Nicht mal bei Hundebabys oder sonem „niedlich-süßen“ Scheiß. Der hier ist aber echt putzig, wobei mir der Bart nicht gefällt, der sieht mir zu sehr nach Metalbart/Schamhaar aus.
    Einen reinen Reim über sechs Zeilen zu ziehen, finde ich nicht nur unerhört, sondern auch äußerst ä-sthetisch, vor allem als Gegenpol zu diesen abgedroschen-hässlichen und klappstuhlartig-artigen Inreimen,
    denn:

    Es stand vor eines Hauses Tor
    Ein Esel mit gespitztem Ohr.

    • naja, ja schon,
      aber ist eben in der fahrenden Tram gekritzelt,
      (vorm Umsteigenwollen in die wegen Unfalls nicht fahrende Tram), da kann so ein Bart schon mal sich kräuseln.
      Außerdem finde ich die meisten Metalbärtchen fesch, die machen so aus Bubis Männer, rrrr.

      • ach ja, diese ziegenbärte verwandeln also mäuseriche in männer? mh, naja darüber ließe sich streiten……..wilde drei tage bärte und/ oder koteletten find ich sehr männlich, sprich sexy….

        • na, eben nur meistens. Kommt halt auf die Gesichtsform an. Manch einer ist mit Koteletten in der Tat besser beraten.
          Oder mit wildem Drei-Tage-Bart, jaja ~~~~~

    • shortstoryexchange
    • 15. September 2011

    Vermutlich ist das erfolgreiche Tragen von Ziegen-/Metal-/Schamhaar-/Dreitagebärten in etwa so sehr vom jeweiligen Individuum abhängig wie alles andere auch. Was unsere Eltern noch „Geschmackssache“ nannten, heißt heute „Toleranz“.

    Ist ganz froh über seine Koteletten, selbst als Vegetarier:
    K. Simir

    • Toleranz heißt hier aber hoffentlich nicht, dem Träger unpassender Bärte nicht sagen zu dürfen: „äh, mach das mal anders, sieht blöd aus.“

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