Betriebsausflug mit der Fiktionsfront

Notiert und fotografiert vom Schriftführer der pFF [panthereske Fiktionsfront] :

Unser erster Betriebsausflug war, trotz einiger gefährlicher Vorkommnisse, ein voller Erfolg.

Die Vorsitzende hatte zur Wanderung eingeladen und alle waren gekommen.

Manche hatten sich sogar extra aufpoliert,

so fiel ein Vertreter der grauen Panther durch Kajalbenutzung auf.

Selbst die Quotenleopardin - zu erkennen am teils hellbraunen Fell - war gekommen.

Leider hatten wir gewissen Warnzeichen am Wegesrand nicht die nötige Beachtung geschenkt.

So kam es, dass wir hinter einem Busch zwei möglicherweise aggressive Waldbewohner entdecken mussten.

Auf leisen Pfoten versuchten wir deshalb, zur Stadt zurück zu schleichen.

Doch, oh Schreck, wir wurden schon am Stadttor erwartet !

Wir wurden allesamt in die nächste Pinte verschleppt und vor eine schwierige Wahl gestellt ..

Nur der beherzte Einsatz von Spaßhüten rettete den Ausflug. Wir sind uns unsicher, ob wir im nächsten Jahr wieder einen wagen sollten.

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    • mavy
    • 30. September 2011

    Es hat den Anschein, dass die Leopardin mit einer Aerobicübung die Aufmerksamkeit auf sich ziehen will…oder werden da nur schnöde Liegestütze praktiziert? Ansonsten wird nächstes Jahr wieder gewagt, im Zweifel nimmt man dann in der Pinte das andere Getränk der freien Wahl.

    • Es scheint sich um die Yogaübung „Katze“ zu handeln, allerdings vorm Buckel machen. Dabei wurden jedoch bereits erste Anzeichen der merkwürdigen Waldbewohner wahrgenommen !

  1. Warum schaut die Vorsitzende so grimmig und warum hat sie ein auf altmodisch getrimmte Jungmädchenfrisur und was treibt sie da eigentlich in den Blaubeeren auf der rosa Decke?

    Das will der ringelnitz jetzt aber wissen.

    • Auf grimmig und altmodisch getrimmte Pressefotos versprühen einen seriösen Charme, das sollte ihr Vorsitzender doch längst wissen.
      Haben Sie wieder nicht richtig in die PR-Tipps geblickt ?
      (nagut, das wäre ja Faxes Job. Aber er hätte sie doch beraten können.)

    • shortstoryexchange
    • 6. Oktober 2011

    … was für eine wundersame und zugleich schöne, ja zutiefst berührende Geschichte…

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