Das Katzengeschenk

Die Katze ist ein Schmusekätzchen,
so steht es in der Zeitung.
Zwanzig Euro hat die Anzeige gekostet
und die Resonanz ist sagenhaft.

Die Besitzerin der Katze
ist in Gewissensnöten, wem nun
die Katze zu verschenken sei.

Sie lässt die Inverssuche des Telefonbuches benutzen.
„Enkelin, nun hilf mir doch !“
Spricht’s und geht in den Keller.

Schon klingelt das Telefon wieder.
„Ich muss Ihnen leider sagen: die Katze ist vergeben.“ flöte ich hinein.
Der Wille zum Verwandtenschutz lässt mich kess werden. Ich bin entsetzt.

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    • flaschengruen
    • 10. Oktober 2011

    Was ist aus der Katze nun geworden? Wer hat sie gekriegt? Oder wurde sie gegessen?

    • Also *pssst, fiktionsbruch:* in Wirklichkeit waren es mehrere. Und es ist wohl immer noch unklar, wer nun der oder die Auserwählte ist.
      Aber das eigentlich Erstaunliche ist immer noch: ich bin an ein nicht-eigenes Telefon gegangen. Ich habe weder genuschelt noch war ich unfreundlich. Naja, nach 40sec. habe ich den Herren abgewürgt. Aber immerhin 40sec. ! Sonst stets null !

    • flaschengruen
    • 10. Oktober 2011

    *tätschel* ich bin so stolz auf dich! ^^ (diese Main-Aussage hatte ich schon vorher begriffen 😉 )

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