derbe Teeniefavoriten: Januar 2000 (mit Stöckchenfrage)

Aus der Kassettensammlung eines damaligen Teenagers, mal zum Nostalgieschwelgen. Obwohl, kann man in etwas schwelgen, was einem im Nachhinein Angst macht ?

Putzig, interessant usw. wären vielleicht auch die 2000er-Songs von anderen.. Schließlich griff so ein allgemeines Besonderheits-Bombastgefühl um sich, so ein Jahrtausendsdings halt, dass doch irgendwie ..

Naja. Vielleicht sollte ich das Ganze besser als direkte Frage formulieren:

„Lieber Leser, liebe Leserin !

Was sind Beispiele für Lieder, die dich mit 14,15 beeinflusst haben? (egal ob positiv oder negativ) ?  Schreib doch mal einen Artikel darüber !“


p.s.: So, und jetzt lasse ich euch erstmal einige Tage mit Musikkram in Ruhe 😉

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  1. Mit 14/ 15 war das Schuldissen -Alter. Ich glaube ich hatte einen fürchterlichen mainstream Musikgeschmack . Mein absoluter Favorit in dieser Zeit war die Band Bros, ich glaub die existierten nur einen Sommer lang und waren in erster Linie mehr niedlich als alles andere.

    Dann natürlich Erasure,

    Madonna: http://www.youtube.com/watch?v=tUadW2eWsKg

    Aber auch voll coole Sachen, auf die ich heute noch abfahre:

    zum Bleistift das Montana Sextet:

    oder dieser hier absolut geil:

    Jimmy Sommerville/ Bronskibeat:

    Depeche Mode; nachdem, alle Bros Poster aus West- Bravos abgenommen waren, tapezierte ich die Wände mit DeMo – Postern um…

    selbstreden die beste Band der Welt mit dem Song der mir auch heute machnmal noch so durchs Hirn hämmert, der mit der immer wiederkehrende Fragestellung nach dem: warum, warum, warum?:

    absolut GROß immer noch (Orginal hier nicht verfügbar) einer meiner wahrscheinlich lebenslangen Lieblingssongs…..

    Ohrwürmer dieser Zeit:
    Der goldenen Reiter
    Allkohol
    Ich will Spaß ich geb Gas
    99 Luftballons
    Wunder geschehen
    Westerland
    With or without you….schmelz, schwelg, schwärm
    (übrigens sind die schnelleren U2 Stücke bestens füs Joggen geeignet) ..
    ….

    • Oh danke für die ausführliche Liste !
      Werde mir abends mal ein bisschen was anhören, obwohl manches natürlich zeitlose Knaller geworden sind 😉
      und dieses Joggen.. ja, das wäre sehr vernünftig, wenn wir das alle täten. Aber nicht mal flotte Lieder könnten mich dazu bewegen..

  2. slime und wizo gehörten auch zu meiner sozialisation, aber erst so mit 17/18 denn meine erste große liebe war punk und goßsstadt- junge

    • Äh… „goßsstadt- junge“ ??

      • ehm, natürlich großstadtjunge. elendige unkonzentriertheit.

        • Ja, das Wort hatte ich schon assoziert, nur dass es bei der Liebe um eine Person geht, leuchtete mir erst beim dritten Lesen ein.. jaja, die Übereiltheit..

  3. So, habe mich mal durchgehört, da kam direkt Discofeeling auf *kicher*
    einmal war ich sogar auf einem Anne Clark-Konzert, fiel mir dabei ein. Das hatte vorsichtig gesagt.. mehr so Hörbuchcharakter. Aber dafür, dass ich zufällig und kostenfrei da war, wars neckisch.

  4. NEID( kommt bei mir echt selten vor) aber ich war noch auf keinem konzert von der anne. hatt die nicht letztes jahr im ANKER (LE) gespielt, ich wollte noch hinne, da kam wieder irgendwas dazwischen.

    • Da sieht man’s wieder: die Dinge sind falsch verteilt !
      tauschen wär prima gewesen, du damals aufm Agoragelände, ich stattdessen in irgendeinem Konzert, das mich tatsächlich interessiert hätte.

    • Namenslos
    • 31. Oktober 2011

    anniefee, mir wird immer mehr bewusst, dass du nie auf Tussimusik gestanden hast und es auch heute nicht tust. xD

    • was ist Tussimusik, eventuell Tussenmusik oder Pussymusik? Weist Du ich zitiere hier mal meine Lieblingstusse die Desiree Nick, die sagte in etwa so:…. ein Mensch muss sich die ersten Jahre seines Lebens erst einmal an die Gesellschaft angepasst haben, um sie dann ganz bewusst in Frage zu stellen oder ordentlich dagegen zu rebellieren. Hm, seh ich auch so, denn wenn man es umdreht, wird auch einiges klarer, es soll ja Leute geben, die im fast Dino Alter, dem nicht vorhandenen Leben nachträumen….gelle!

      • du meinst, wenn man erst rebelliert und sich dann anpasst, wird einiges klarer ? kapier ich grad nich so…

        Ob es meine Person rettet, wenn ich gestehe, mit 19 im Auto gern Dido gehört zu haben ? Und Red Hot Chilli Peppers ?

      • Ich sage „Tussimusik“, wenn es sich nicht mehr um Musik, sondern um billige und peinliche Unterhaltung handelt, wie z.B. der Musikversuch von Paris Hilton oder… keine Ahnung… oder die Möchtegern-Gangstas.
        Was bedeutet „anpassen“? Nicht jeder Mensch kann und muss sich der Gesellschaft ganz anpassen. Dieser kann von draußen beobachten und beurteilen. Bei mir hat es geklappt.

        Dido ist eine gute Sängerin! 😉

  5. nein! kinder wollen eigentlich nicht rebellieren, die wollen dazu gehören. habe letztens auf arbeit etwas über interkulturelle erziehung gelese. grundaussage war in den westlichen nationen wird alles daran gesetzt das kind zur selbstständigkeit/ eigenverantwortlichkeit zu erziehen. das individum, welches schnellstmöglich im eigenen bettchen durchschlafen soll, schnellsten von der brust gelöst werden muß, das beizeiten aleinaufs klo geht, manierlich, essen kann, die schuhe bindet das ist seit generationen oberstes ziel. bei naturvölkern steht ein anderes interesse im mittelpunkt, nämlich das kind soll gruppenkompatibel sein, sich einfügen anpassen, ein und unterordnen können. kinder werden lange am körper geschleppt bis ewig und drei tage gestillt, schlafen im selben raum und auf sauberkeitserziehung(drill) wird geschissen…..Rate mal welche kinder eher selbständig werden??? genau die(!) das meinte ich damit, kinder brauchen gruppenerfahrung und das wissen darum sich anpssen zu können, erst dann kann sich ein Wahlfreies Individuum entwickeln.

    was ist Dido?

    • Dido ist so eine amerikanische (oder englische) Sängerin aus der Poprichtung. Ist über Eminem berühmt geworden.

      Kinder wollen sich integrieren, klar. Ich zieh das auch durch, so mit Schleppen und Schlafzimmer teilen. Resultat ist bisher, dass das Mehrgeschleppte Kind total sozial und neugierig ist, das erste (von mir in jünger und verunsicherter erzogene) mit eigenem Bettchen, kürzerem Stillen etc. dagegen sehr verklemmt und ängstlich.

      Mit 14 kann man dann schon auf Sozialisationserfahrungen zurückgreifen. Wahrscheinlich waren meine suboptimal. Allerdings finde ich es cool von meiner Mutter, dass sie mir bereits mit 9 oder 10 klar gemacht hat, wie Boygroups funktionieren, was das Popbusiness ausmacht und dass sie sehr entrüstet sein würde, wenn ich Bravomucke später hören würde. (kann man nun so interpretieren, dass ich mich ans Elterliche anpassen wollte, hm..)

  6. ach??? das ist seltsam……die kinder, meine und die meiner freunde sind so anders wirklich……die mussten so oft mit zum rock and roll und auf jede party die finden alles was wir hören scheiße…….mein sohn sagt immer; mach wenigstens im auto die mugge aus, das hibbelt dich so auf und du bekommst wieder punkte in flens……Gott sind die vernünftig. der junge hört nicht mal bravo musike….was habsch nur falsch gemacht? aber ich glaube nichts, ich finde das gut. die tochter immerhin hört diese dudelradiomusike, und sagte letztens zu ihrer mutter; weiste was, jetzt wird all das in was du immer hörst(:)ha, ha, da musste ich lachen……

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