Prämissensuche

Frage:

„Abwechslung und Menschenkenntnis“ führen zu was ?

Was hat man davon, wenn man sich beides aneignet ?

Ich müsste das mal wissen, um meine Prämisse zu formulieren …

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  1. spontan zu erstens, fällt mir nervenzusammenbruch ein oder verdammt coole partys oder trendsetting.

    abwechslung; klingt erstmal ziemlich positiv, viele neue eindrücke und sinnesreize, viele menschen an verschiedenen orten. heute hier morgen dort, ein offnes haus ein offnes herz. alles strömt gleichermaßen herein, es gibt keine barrieren, ungebremst und ungefiltert. langsam fängt es an sich ins gegenteil zu verkehren; reizüberflutung, überdruck, unterdruck. getriebene unkonzentriertheit. etwas nicht zu ende bringen können, da zu stark abgelenkt von neuen abwechslungen. der versuch multitasking zum lebensmotto zu erklären und dann die einsicht das das nicht funktioniert. ein abwechslungsreiches leben ist schon sehr schillernd, ein hans dampf in allen gassen, ein sehr unterhaltsamer zeitgenosse und multidilettanten trifft man heut an jeder ecke.

    nur so für mich die frage; wo sind die spezialisten und die zuende denker, die fortschreiber, die bewahrer die festhalter?

    menschenkenntnis klingt auch sowas von positiv. es ist cool im gesicht anderer lesen zu können, aber ich weiß nicht so recht ob man immer was davon hat, das man es kann. was hab ich davon wenn ich beim gegenüber, die lüge um mund und augen blinkern sehe? konfrontiere ich ihn jetzt mit meiner erkenntnis? was nützt es mir wenn ich klar einschätzen kann wie sich jemand in bestimmten situationen verhält?
    ich find es manchmal wirklich widerlich wie oft klischees sich bestätigen. man kann alles natürlich auch gut nutzen, manipulativ in werbung und verkaufsgesprächen oder um seinen willen durchzudrücken bei anderen. das funktioniert ziemlich gut mit menschenkenntnis.

    fazit; man kann ganz gut damit leben mit der abwechslung und der menschenkenntnis. besser bestimmt als mit leere und langeweile….

    • Faxen-Fritz
    • 24. März 2012

    Führen zu gar nix. Beide werden maßlos überbewertet in der heutigen Zeit … sagt der große Vorsitzende.

  2. Ah, danke. Es geht ja um Pia.
    Die hat ein „offenes Herz und ein offenes Haus“, was zu komplizierten Verwicklungen führt, weil andere Menschen die maßlose Empathie- und Sympathiefähigkeit nicht glauben können und zu neiden und besitzen wollen beginnen.
    So hat Pia dann freilich Abwechslung und Menschenkenntnis, aber zum Preis des „es nicht allen Recht machen können“s – also Prämisse vielleicht: es muss mehr gegönnt werden. Die Gesellschaft ist zu ..
    ach nee.
    „Freizügigkeit und maßlose Empathie machen auch nicht glücklich“ ?
    aber es soll doch ein frohes Buch werden..
    vielleicht ein offenes Ende, aber man ahnt die Prämisse beim Lesen.
    Ja, so.
    Danke für die Anstöße.

    • oh nein, wenn ich gewusst hätte, dass es um pia geht, dann hätte ich meine klappe gehalten oder mir was aus den fingern gesaugt. fiktion zu fiktion, schmerz zu schmerz oder lüge zu lüge, alles pulp fiktion….

      ein offenes herz bedeutet ja neben gefühlseinbrüchen, auch ausraster aller art, eben aggressivität….solche menschen sind in wut unberechenbar, wenn da nur die bierbembel durch die clubs fliegen, ist das ein eher kleiner ausbruch….so jemandem würde ich nicht in rage begegnen wollen, so jemand tötet im affekt und sicher ohne schuldgefühle.

      • Pia ist doch der bessere Mensch als ich, da muss man keine Ausraster befürchten, die klärt das alles beim Poppen !

          • FrauWunderlich
          • 25. März 2012

          da wär ich mir nicht so sicher, das aggressionspotential sollte man nicht unterschätzen!!!
          eine einteilung der menschen in besser und schlechter ist käse. wenn man von diesen extrem schwankungen zwischen idealisierung und abwertung abstand nehmen könnte, dann würde sich das neid gefühl und das besitzen wollen auch verflüchtigen… man käme dann dort an wo die meisten schon sind im mittelmaß; mittelmäßige menschen, mittleren alters, mit mittelmäßigem leben haben mittelmäßigen sex…

          • Da sollen keine extremen Schwankungen sein, mehr so kleinteilige Stufen, von der unagressiven Offenherzigen zur im-Affekttötenden Neurotikerin – und dazwischen die Mittelmäßigen… aber wer will schon mittelschnarchige Romanfiguren..
            Obwohl ich gestern abend einen Schnarch-Manga um drei langweilige Schwestern in einer langweiligen Bibliothek las und die Beruhigung, die von der völligen Konfliktfreiheit ausging.. famos. Ob da überhaupt eine Prämisse drinnesteckte ??

    • doreen
    • 31. März 2012

    Hm…..

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