„Lachgas vom Braten“ – Klimaforscher geben mir Recht (Gründe für Veg.3)

Während ich freudig zum 3. Mal binnen 5 Wochen das auch vom Mann geschätzte, weil deftige, Gericht „Blumenkohl gebraten mit Sesam und Bandnudeln“ brutzelte, deutete dieser auf die Zeitung, die „meine Propaganda mitmacht“. Folgendes also im Tagesspiegel:

Berlin – Mit einer „Rückkehr zum Sonntagsbraten“ und einem geringeren Verbrauch von Milchprodukten könnten die Deutschen gesünder sein und der Atmosphäre einen großen Dienst tun. Davon ist Alexander Popp vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) überzeugt. Popp hat gemeinsam mit Hermann Lotze- Campen und Benjamin Bodirsky ein Rechenmodell entwickelt, mit dem sich die Treibhausgasemissionen, die direkt aus der landwirtschaftlichen Nahrungsmittelproduktion stammen, kalkulieren lassen.

Dabei geht es vor allem um zwei Klimagase: Methan (CH4) und Lachgas (N2O). Ersteres entweicht Kuhmägen während der Verdauung und entsteht zudem durch Tierausscheidungen – Mist und Gülle. Das zweite und noch potentere Treibhausgas N2O bildet sich vor allem durch die Ausbringung von Kunstdünger auf die Äcker. Nicht berücksichtigt haben die Forscher das Kohlendioxid (CO2), das frei wird, wenn Wälder zu Äckern werden, um mehr Lebensmittel zu erzeugen. Zudem haben sie die Effekte von Landnutzungsänderungen für den Anbau von Energiepflanzen und deren direkte Emissionen außer Acht gelassen. Es fehlt auch der Aspekt, dass durch die weltweit zusammenbrechenden Fischbestände für viele Menschen die einzige Proteinquelle wegfällt, die wohl durch andere tierische Produkte ersetzt werden muss. Wenn es bei den Ernährungsgewohnheiten des Jahres 1995 bleibt, werden allein durch das Bevölkerungswachstum und den wachsenden Reichtum in Schwellenländern die direkten landwirtschaftlichen Treibhausgasemissionen bis 2055 um mehr als ein Drittel im Vergleich zu 1995 steigen von 5314 Tonnen Kohlendioxid- Äquivalenten auf 8690 Tonnen.

Popp und seine Kollegen haben auch berechnet, was passieren würde, wenn der Fleisch- und Milchkonsum weiter stiege: Die Emissionen von Methan und Lachgas würden bis 2055 um 76 Prozent im Vergleich zu 1995 zunehmen. Nur mit einer veränderten Lebensweise, bei der öfter auf Fleisch- und Milchprodukte verzichtet würde, und einer klimafreundlicheren Produktion kommen die Forscher auf ein Emissionsniveau wie im Jahr 1995. Angesichts der Tatsache, dass die Treibhausgasemissionen aus der Agrarwirtschaft von 1990 bis 2005 um 14 Prozent gestiegen sind, ist das kein besonders wahrscheinliches Szenario, wenn der Trend nicht in den Industrieländern gebrochen wird. Popp weist darauf hin, dass das heutige Emissionsniveau dem westlichen Lebensstil geschuldet ist und er deshalb von den Menschen in den reichen Ländern auch als Erstes eine Veränderung erwartet. „Es geht auch darum, eine Vorbildfunktion zu erfüllen“, sagt er. Denn der Lebensstil der Amerikaner und Europäer gilt in Schwellenländern ja als Vorbild. Fleisch und Milch sind dort Statussymbole. Und das sollten sie in den Industrieländern wieder werden, findet Popp, und deshalb nicht mehr jeden Tag auf dem Tisch stehen.

Die sind natürlich gemäßigt und fordern nicht den völligen Verzicht, aber ist doch ein schöner Ansatz, zeigt, dass ich nicht nur spinnerte Literatur zur Hilfe nahm, bisher.

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Kampagne des deutschen Hebammenverbandes geht weiter

Und für alle, die gar nicht wissen, worum es geht, hier ein Auszug aus dem betreffenden Artikel der hiesigen Lokalzeitung, Autorin = Jana Haase

In ihren Händen fängt ein Menschenleben oft an: Jetzt fürchten Hebammen bundesweit um das Weiterleben ihres Berufsstandes. Dramatisch gestiegene Versicherungspolicen bei gleichzeitig kaum veränderten Honorarsätzen von den Krankenkassen machen den Beruf schon jetzt für viele zum Zuschussgeschäft. Im Juli 2010 steht eine weitere Erhöhung der Versicherungsprämien an. Mit Aktionen rund um den Welthebammentag am heutigen Mittwoch machen auch Potsdamer Hebammen auf ihre schwierige Situation aufmerksam.
[…] Ab Juli 2010 soll die Versicherungsprämie auf fast 3700 Euro steigen. Gleichzeitig hätten sich die Honorare für Geburten nur um wenige Euro erhöht – für Hausgeburten zahlen die Krankenkassen derzeit ein Bruttohonorar von 448,80 Euro, für die Entbindung im Geburtshaus 367,20 Euro, für eine Beleggeburt im Krankenhaus 224,40 Euro. „Nur mit Geburten arbeite ich im Minus“, erklärt Peggy Janner, die nach eigenen Angaben rund 45 Geburten pro Jahr betreut: „Ich muss mir durch Vorbereitungskurse und Wochenbett die Geburtshilfe selbst finanzieren.“ So wie ihr geht es den meisten selbstständigen Hebammen.
[…] Aber auch steigende Geburtenzahlen verbessern die Situation der Hebammen nicht: „Wenn man das durchkalkuliert, muss man so viel arbeiten, dass der Anteil von Vorsorge und Wochenbett zu kurz kommt“, erklärt Romy Wagner, Hebamme im St.-Josefs-Krankenhaus. Die Kollegen zweier Berliner Geburtshäuser hätten sich bereits zur Aufgabe entschlossen. Wenn sich an den finanziellen Bedingungen nichts ändert, würden sich immer mehr Frauen aus dem Hebammen-Beruf zurückziehen, glaubt Wagner.

Mit ihrer Befürchtung ist sie nicht allein. „Die Eltern sind letztendlich die Leidtragenden“, betont Peggy Janner. Ohne Hebammen könnten sie sich nicht mehr für eine Hausgeburt oder die Entbindung in einem Geburtshaus entscheiden und wären auf die Kliniken angewiesen. Dort werde es einen erhöhten Ansturm geben. „Die Welt braucht Hebammen“ stand auf den roten Luftballons, die Janner gestern auf der Brandenburger Straße verteilte.

Enthüllungsjournalismus über Giering

Wie Herr Teddy hier berichtet war Frank Giering im Alter von 38 Jahren gestorben, was bei Männern in ähnlichem Alter Bestürzung auslöste.
Hier der neueste Journalistische Stand dazu:

Der Schauspieler Frank Giering ist an den Folgen einer akuten Alkoholvergiftung gestorben. Das habe jetzt die Obduktion ergeben, berichtet die „B.Z.“ Zwei bis drei Flaschen Wodka pro Tag soll Giering getrunken haben; zuletzt seien es sogar bis zu vier Flaschen gewesen. Laut Rechtsmedizinern habe die Alkoholvergiftung zu inneren Blutungen geführt, an denen Giering letztlich starb, berichtet das Blatt.

Zunächst hatte es geheißen, Giering sei an Herzversagen gestorben. Das hatte seine Berliner Agentur auf Anfrage mitgeteilt. Giering (38) war durch Filme wie „Funny Games“, „Baader“ und „Absolute Giganten“ bekanntgeworden. Fernsehzuschauer kennen Giering als Kommissar in „Der Kriminalist“ an der Seite von Christian Berkel.

Im August will das ZDF vier „Kriminalist“-Folgen wiederholen, im Oktober und November sollen dann die neuen Folgen zu sehen sein. In sechs der geplanten acht Episoden ist Giering noch dabei.

Wie die „Bild“ berichtet hatte, musste Gierings 63-jähriger Stiefvater die letzten Minuten des Schauspielers miterleben. Nachdem der 38-Jährige nicht in Berlin bei den Dreharbeiten zu „der Kriminalist“ aufgetaucht war, habe die Produktionsfirma die Eltern in Magdeburg alarmiert. Der Stiefvater sei losgefahren und am Nachmittag in Berlin bei Giering angekommen, der „gedöst“ haben soll. „Wir haben uns noch unterhalten, ich habe ihm Nudeln gemacht“, wird der 63-Jährige zitiert. Dann habe der Schauspieler plötzlich Blut gespuckt. Der Stiefvater rief dem Blatt zufolge den Krankenwagen, doch die Sanitäter konnten ihm nicht mehr helfen.

– wir hatten irgendwie auf Suizid getippt, aber das kommt dem doch zumindest nahe ??

Metal für Vergleicher

Tiamat früher und heute

Eigentlich bin ich ja zu jung, um kundig von Musikhistorien reden zu können, aber mit Begeisterung mag ich hier einen kleinen Vergleich anstellen, ohne mit Faktenwissen zu prollen, welches ja jeder selbst wikipedieren kann …

Selbst bin ich unsicher ob ich „früher“ oder „neuer“ besser finde !

Also, ein altes Video (gute Mode und interessantere Gesangspartaufteilung, finde ich):

Und hier die modernere Variante:    (ist halt ein anderer Charme, harhar)

Anneke gut, alles gut

Lied gut, Pulli gut, Wald gut, so sollte es sein *freu*

*Faye*

Faye, süße Faye *-*

faye_franzoesisch

Faye Valentine als Penthouse-Mausi

(das ist der 1., der Probe-Artikel, deshalb hier keine Info oder überhaupt viel, ähem. )