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Abgänglichkeiten

Die schönen haare
dahin dahin

ein schlechter ärztesong sitzt seitdem
im hirn und yeah yeah yeah
mein baby war beim frisör-hör

Die saubere wohnung
passé, passé

nudeln, reis und kekskrümel kleben
verteilt in wüster zerstreuung und
am spiegel macht sich spucke breit

Das schöne buch
vorbei vorbei

eine klassische desillusioniertheit bereitet boden
für freyburger roséwein, aaaachhh
Aus schönen Flaschen, immerhin.

Brathenderl

Mit Befriedigung bemerke ich, dass selbst offizielle Massenmedien mitunter aus meiner Sicht richtiges verbreiten, siehe hier

eine Wohltat, nachdem ich diese Woche zufällig eine MDR-Landwirtschaftspropaganda-Sendung sah, die im Wesentlichen so ging: (bauer1): „unseren Hühnern geht es super, leider können wir aber nicht reingucken-in den Stall- die brauchen ihre Ruhe“
(bauer2, schweinezüchter, stolz): „wir produzieren nach dem QS-Siegel, wir sind sehr vorbildlich“.
QS-Siegel = Selbstbesiegelung durch Agrarindustrie, echt aussagekräftig…

Merkwürdiger RTL-Beitrag: Populismus für Tofu

ich wundere und staune hierüber- ist es einfach Werbung für die neumodische Nahrungsmittelindustrie?

geht es nicht in Wirklichkeit um die Aussage „das Auge ist mit“?

(die für mich banal und unzutreffend ist: wenn die Speise nicht gerade wie eine Kackewurst aussieht, ist mir der Inhalt echt wichtiger als das Aussehen)

Davon abgesehen finde ich Ersatzprodukte albern und immer nur Sojakram essen ist auch nicht supergesund, Vielfalt wär schon besser (obwohl so ein Sojajoghurt und auch die Sojasahne sind schon wichtig, aber reicht dann auch).

Ausserdem glaube ich nicht pauschal, dass Kinder lieber Gemüse essen, nur weil es in lustiger Form aufbereitet ist. Ich glaube generell nicht, dass Kinder Gemüsen hassen und kenne einige Gegenbeispiele 😉