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Bahnhofsbilder X und XI

Die letzten Bahnhofsbilder sind die mit den Dateinamen, die mit S oder W beginnen.

  • der famose Uelzener Bahnhof, eng aber bunt
  • eine Bahnhofshalle in Wien, wo ich drög gucke, obwohl eigentlich erfreut
  • eine Schmiererei des Wittenberger Bahnhofsklos
  • die nichtige Halle in jener Lutherstadt. Ehrlich, als Touristenstadt sollten die mal was in ihren Bahnhof investieren. Wenigstens einen Kaffeestand oder irgendetwas.


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Bahnhofsbilder VIII

Immernoch der Buchstabe L !
Immernoch keine kreativen Texte zu dieser Serie. Aber jetzt ziehe ich sie mal durch, so ein paar wenige Teile kommen noch, dann vielleicht mal witzigere Dinge !

Kaufen Sie diesen Bahnhof zum Preis einer Packung Milch !


Der Mecklenburger ist ein bescheidener character, ihm reicht ein Lübzer und ein Campingstuhl.

Bahnhofsbilder VII

Heute zwei Bilder aus Bahnhöfen, deren Städte mit L anfangen:
Eine Frage und eine Feststellung.

Wer weiß was über diese beige-blau lackierten Waggons ?


Lichterfelde ist nicht Lichtenberg. Ein Pils bleibt aber ein Pils.

Bahn(hofs)bilder V

Diesmal langweilige Bilder:
ostdeutsche Tristesse vs. westdeutsche Tristesse
bzw.
dörfliche T. vs. Mittelstadt-T.

Bahnhofsbilder (Dritter Teil)

Diesmal bin ich entschlossen, die Serie nicht unbeendet zu lassen, wie soviele Fortsetzungsansätze zuvor. Ha !
Deshalb: immernoch B -: Berliner unterwegs und in Berlin unterwegs.

Die.. äh.. Dackel der Vereinigung.


Aber sagt man nicht eigentlich, Berlin wär die Dreckhauptstadt ?

eine Neujahrshoffnung gefunden.

Gestern noch sprach ich: „Zu Sylvester zieh ich mich mal richtig zu !“ und sah mich gickern und schnickern, heute schon verwarnt mich mein Körper mit einem Vorweg-Kater, einem Migränemaunzer.
Deshalb habe ich den Neujahrsspaziergang auch schon heute erledigt und meine Lust auf langes Wachbleiben und laute Musik und bunte Deko und Geknaller und Schnäpperken tendiert gegen Null.
Im Netz stand (gmx oder so), Forscher hätten herausgefunden, dass dunkle Alkoholgetränke katerverursachender seien. – so bleibt mir noch die Option, mich hoffnungsvoll an helle Getränke (Birnenschnaps, Pils, …äh..) zu halten.
Na, mal sehen.
Bei dem Spaziergang, jedenfalls, kam ich am Aushang der Wohnungsgenossenschaft vorbei und entdeckte die Wohnung unter der meinigen ausgeschrieben. Der kleine Heuler ist also weg.
Wer sich wohl für das Wohnungsangebot interessieren wird ? Und wen die Genossenschaft auswählen wird .. ? Hach, spannend.

62qm; 2,5 Zimmer; Balkon; Spitzen-Infrastruktur; 446 Euro warm – das ist doch wohl verlockend, besonders für hiesige Verhältnisse.
Hoffentlich zieht ein fetziges Pärchen aus dem Künstlerprekariat ein, oder eine WG mit freischaffenden, schlecht verdienenden Akademikern. So eine Hausbekanntschaft von null zu beginnen bietet schließlich optimistische Chancen !

Fickpieschen und die Vorurteile

„Hier ist neulich mein Bekannter hingezogen, ans Rathaus Fickpieschen.“, hatte der Freund gesagt. „Und jetzt fickt er den ganzen Tag ?“, fragte meine arglose Laune. „Hahaha, genau !“, sagte mein Gegenüber.

Den Spruch mit Fickpieschen kannte ich schon ein oder zwei Jahre, den Freund schon sieben Jahre. Es war also nicht von ungefähr, dass ich so arglos und unreflektiert reagiert hatte.

„Aber“, so hatte ich beim Schauen auf die Pieschener Straßen überlegt, „stimmt dieses Klischee eigentlich noch, dass die Einwohner von Pieschen so gelangweilt wären, dass ihnen nur die ‚Freuden des kleinen Mannes‘  blieben ?“ – dass nur Sex, Schnaps und Schlager für den Pieschener erschwinglich wären ?

Ich konnte es mir nicht vorstellen. Eigentlich sahen die Häuser sehr bürgerlich und mittelschichtig aus, auf den Gehwegen befanden sich nicht übermäßig viele Kinder.

Die ortskundige Bekannte hatte am Vortag gesagt, dass die Gentrifizierung viele Neustadt*bewohner in Richtung Pieschen verdrängt hätte. Auch das passt nicht ins Bild des „kleinen Mannes, der in Pieschen all day long fickt“, denn der Neustadtflüchter an sich hat zwar auch zu wenig Geld, interessiert sich aber für Punk statt Schlager oder für vegane Soljanka statt Schnaps. Die Weltbevölkerung um fünf oder zwölf Leute zu erhöhen, liegt nicht in seinem Sinne.

Deshalb, so wurde mir schmerzlich bewusst, hatte ich wohl ob eines überkommenen Vorurteils gescherzt und gelacht. Und das ist ja eigentlich etwas, was ich vermeidenswert finde. Aber eben nur eigentlich.

*: gemeint ist Dresden-Neustadt, das ist gleich neben Pieschen.