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Blutspargel


„Blutspargel / Brandenburg / Glutadler / Brand in Burg“ – – –
das floss irgendwie so raus aus mir. Was soll mir das bloß sagen ?
(ausser dass ich den Vers „Mark Brand in Burg“, den ich vor sechs Wochen mal las, noch im Hinterkopf hatte.)

Ich bitte um Interpretation und Kondolenz !

Paketbuchrätsel

Ein Paket war gekommen:

…doch die Freude ging schnell in Verwirrung über. Gewinn ? Drei ?

Vielleicht steht ein Hinweis im Buch ? Mal reingucken.

Keine Rätsellösung, aber die Idee für eine Fotoserie: „Körperteile treffen auf Textteile“. Oder es könnten überhaupt Worte als Objekte draufliegen, also hm..

Wohin mit der Plazenta ?

Ostern naht und damit auch wieder eine Frage, die mich seit über zwei Jahren beschäftigt:

„Wohin mit der Plazenta ?“

Die Stadt ist voller Fruchtbarkeitssymbole und die Böden sind nicht mehr gefroren.

Die Frage mit einem „ach, man kann jetzt eh nicht im Erdreich graben“ verdrängen geht also nicht mehr.

Das liest sich jetzt für Uneingeweihte vermutlich bisher merkwürdig. Es ist auch ein eher ungewöhnliches Problem, scheint mir. Deshalb finde ich auch bislang keine Lösung. Aber: ewig Aufschieben bringt es ja auch nicht.

Ich weiß einfach keinen Garten, von dem ich denken könnte: „Hier wird meine Tochter auch in 15 Jahren noch Zugang haben.“ Aber ich habe noch ihre (oder meine ? wie sagt mensch korrekt ?) Plazenta im Gefrierfach. In einer Art Tupperdose, versiegelt bei -30°.

Ich möchte das Ding nicht essen. (Ja, lacht nicht: das ist durchaus üblich, es gibt gute Gründe dafür, Plazenten zu verspeisen: sie sind das einzige vegane Fleisch und sie sollen sehr nährstoffhaltig sein und gar nicht übel schmecken) Allein bei dem Gedanken wird mir übel, pardon.

An Kosmetikfirmen verkaufen ist nicht mehr üblich, das habe ich recherchiert, die nehmen keine mehr. (Aber vielleicht im Ausland ?! Für den Erlös könnte ein praktikablerer Gegenstand gekauft werden.)

Einfach wegschmeißen bringe ich auch nicht übers Herz. Außerdem würden sich Müllsortierer im Recyclinghof oder Müllwühler der Nachbarschaft vielleicht alarmiert fühlen und einen Neonatizid vermuten und dann bräche ein überflüssiger Polizeieinsatz aus..

Ich bin in einer Zwickmühle. Hätte ich das Stück Glibber damals der Hebamme mitgeben sollen ?
Dann hätte die erst recht gedacht, ich wäre eine kühle, distanzierte Gebärerin. Noch nicht mal den Mutterkuchen behalten wollen, das hätte die esoterische Dame nicht nachvollziehen können.
Außerdem soll die Plazenta beim Rausflutschen geblinkt und gefunkelt haben, sagen Beobachter.

Seufz. In meinem Gefrierschrank ist ein spirituell aufgeladener Glibberbatzen, dessen weitere Verwendung mir verdammt unklar ist. Probleme kann frau haben…

Eberhard und Engelhardt erben alles. Oder ?

Das war’n noch Zeiten ! Sowohl die des Briefes, als auch die des Transkriptionsversuches..

Nutzloses Buch (Fotorätsel)

Welches Buch, das auf dem folgenden Stapel abgebildet ist, bietet die wenigsten Informationen und/oder den geringsten Unterhaltungswert ?

Preisrätsel um eine spaßige Kassette

Wer zuerst errät, um was es sich auf dem folgenden Bild handelt, gewinnt !
Und zwar eine exklusive Kopie eines Mixtapes aus der Zeit, da ich 13,5 Jahre jung war.

Warum ? – weil ich dem Teil gerade begegnet bin, und mich beim Hören köstlich amüsiere, alles ist so schmissig und naiv ^^  und das Foto liegt schon länger als Idee parat.

Wie ? – die Kopie kann wahlweise als viele MB große Datei kommen oder als analoge Kassette.

Was ist es ?

Auf der Kassette sind z.B. solche Sachen:
(und noch einige Sachen, die mir mittlerweile zu blöd oder peinlich wären, die aber für die Jugend und das Dorf legitim waren 😉 )



Realtheater: 3 Uhr nachts in Potsdam-Süd

Heute (10.10.2011, ich veröffentliche längst zeitversetzt zum Schreiben)
hatte ich einen schlimmen Traum. Nicht dass mich das beunruhigen würde, dazu bin ich viel zu sehr auf dem Standpunkt, dass mensch nachts einfach verarbeitet, was ihn so umtreibt, und dass da nichts Prophetisches darin ist. Aber es war mal ein merkwürdiges Erlebnis. Im Grunde eine Verknüpfung dreier merkwürdiger Ereignisse.

Geträumt habe ich eine Evakuierung. Meine Wohnung war zugleich meine Schule, wie das eben in Träumen mitunter so verwischt ist; der Grund war irgendein Endzeit-Naturkatastrophenkram, von dem unklar war, wie lange er anhalten würde. Ich sah, wie meine Oma über die Balkonbrüstung nach unten gereicht wurde (von einem Rettungsservice) und bekam selbst die Auskunft, ich sei zu jung und könne doch flott die Treppe nehmen. Dann habe ich lange rumgebastelt (im Traum Strategie gespielt, toll), was ich im Rucksack mit runter nehmen möchte, welches Einpacken oder Anziehen wie lange dauern könnte und welche Reihenfolge wohl dafür am besten sei..

Irgendwann war das dann geschafft und in einem Schulbus ging es weg vom Katastrophengebiet. Leider mussten wir sehr lange im Bus ausharren und.. Na, das ist nicht so spannend. Am Morgen danach habe ich überlegt, was mich zu einem solchen Traum inspiriert haben könnte und mir fiel die merkwürdige Begebenheit ein, wie wir einmal auch nach dem Unterricht die Schule nicht verlassen durften, weil angeblich ein Verbrecher ausgebüchst war, der erst mal per Hubschrauber und Sondereinsatzkräften gesucht werden musste, bevor die Kinderlein wieder auf die Straße durften. Das war recht witzig, so im Frühteenageralter. Wir saßen halt kichernd bis aufregt im Raum rum. Oder in den Fluren. „Aber auf keinen Fall die Gebäude verlassen, das Böse kann überall lauern !“

Aus heutiger Sicht erscheint mir das ziemlich schwachsinnig. Aber es war wohl nicht der Traumanlass, denn das liegt schon so lange zurück. Realistischer und zeitnaher war der Lärm, der mich kurz nach 3 Uhr geweckt hatte. Der Lärm war ein nicht enden wollendes Bellen, dass durchs geschlossene Fenster und fünf Stockwerke nach oben drang. Ich war davon leicht angepisst: da ist das Kind endlich wieder soweit gesund, dass es sich nicht jammernd umherwälzt und Hilfe braucht, dann kommt sowas.

Ich meine, ich bin einiges gewöhnt, an dem Wohnungsstandort. Tatütata, grölende Jugendliche aufm Weg zur Tanke, das Absingen von nationalen Liedern auf dem Gehweg gegenüber, illegale Straßenrennen etc.

Also wollte ich mich von einem Tiergeräusch nicht am Weiterschlafen hindern lassen. Doch was war das für eine Männerstimme.. mit wem redete der da ? Warum kriegte er soviel Bellen als Antwort ? Ich wurde immer neugieriger und wacher. Das Bellen nahm immer nur dann ein Ende, wenn der Mann „Hilfe, Hilfe“ rief. Dann wurde der Hund kurz still. Bellte dann aber unter großem Zetern des Mannes weiter. Vielleicht war hier Zivilcourage gefragt ?

Mühsam und mit brennenden Augen schleppte ich meine Sensationslust ans Fenster. Ich sah eine Zigarette auf dem Balkon nebenan glimmen (aha ! Andere Zuschauer !), dann einen Golden Retriever (aha ! der ungezogene Bruder des beigen Labradors !), dann einen Mann ohne besondere optische Merkmale. Beide machten wirre Bewegungen auf dem Rasen vor dem Haus. Dann sah ich noch ein Sixpack Bier auf dem Gehweg stehen. Bevor ich lange „hääää?“ denken konnte, gingen flotten Schrittes zwei oder drei junge, gewaltbereit wirkende Männer auf den ersten Mann zu. Sie sagten auch irgendwas. Der erste und der Retriever trollten sich daraufhin nach links aus der Szenarie. Die jungen Typen nahmen daraufhin das Sixpack an sich und verschwanden nach rechts aus der Szenarie. Zum Schluss lief noch ganz, ganz schnell ein Dackel von rechts ins Bild und verschwand eilig Richtung Retriever.

Dann war es wieder relativ ruhig draußen. Ich hätte jetzt weiterschlafen sollen. Das gelang mir aber nicht, weil ich das Gesehene nicht sinnvoll auflösen konnte und mich meinerseits nun wirr umherwälzte. Davon wachte das Kind freilich auf. Dann folgte circa eine Stunde von abwechselnd: Kind wach, ich schlafbereit – Kind schläft, ich zu aufgekratzt zum Schlafen. Irgendwann schlief ich dennoch ein und hatte diesen schlimmen Traum.

Verdammter Hundemann. Oder war er ein Opfer ? Ich kann mir immernoch nicht recht erklären, was da abging.