Posts Tagged ‘ Sonntagsbraten ’

so eine Ziegenmaske hatten wir doch auch mal,

… aber auf solche Ideen wär ich nicht gekommen. Niemals nicht. Nee-hee.

*määäähhhh*

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eine Sommererinnerung und eine Comicempfehlung

„An Sonntagen immer harmlose, nette, optimistische Unterhaltungsthemen bloggen“ habe ich mir vorgenommen und bereits vor der bewussten Entscheidung dafür seit 6 Wochen oder so betrieben, wie ich im Rückblick gerade feststellte.
Also dann:

Im gerade zurückliegenden Sommer habe ich den Balkon sehr gern genutzt und dort einige Momente großer Zufriedenheit und einige weitere kurzen, ausblenderischen Glückes erlebt. Mit dabei immer eine Graphic Novel oder ein Manga, eine Pulle Bier oder ein Käffchen. Nicht mit im Bewusstsein: der Straßenlärm – endlich. In den Jahren zuvor war mir das Ausblenden selbigens nicht so gut gelungen und ich verließ den Balkon stets genervt nach fünf oder zehn Minuten wieder.

In diesem Jahr also lümmelte ich besonders froh zwischen Fussboden und Stühlen, ließ mir ausserdem noch egal sein, dass der Balkon optisch nichts bietet und fast nie geputzt ist, und freute mich einfach darüber, endlich (nach zu dem Zeitpunkt 15 Monaten Stillzeit plus 9 Monaten Schwangerschaft plus 3 Monate zu kalt-für-den-Balkonaufenthalt-Jahreszeit) in der Sonne liegen, Bierchen trinken und kichern zu können. Oder auch ohne schlechtes Gewissen mir den dritten Kaffee geben zu können. Vielleicht vorher Bohnen zum Mittag gehabt zu haben. (Verzettelung, klar. Aber das fand ich am schlimmsten, mit den Einschränkungen durch Fortpflanzung: auf das Eiweiß aus Hülsenfrüchten verzichten zu müssen, dabei sind die alle soooo lecker!)

Zum Kichern neben Staunen und Nervenkitzel eignete sich z.B. folgender Comic:
Hair Shirt von Patrick McEown.

Ja gut, der Zeichenstil ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, obwohl der Zeichner bereits seit Anfang der 1990er zugange ist. Wunderhübsche Bilder sind aber wohl auch nicht zum Thema passend, das doch relativ düster ist. Der Protagonist ist ein wenig wehleidig und hat mit einigen traumatisierten Personen zu tun.

Trotz der also düsterfarbigen Panels und der menschenkennerischen Story.. nein, gerade deswegen kann man sich mit dem Buch ganz gut amüsieren. Ich jedenfalls. Es folgen einige Lieblingsstellen:


Shalalala, auch mal poppig sein !

Ein simpel gestricktes Gute-Laune-Liedchen, muss auch  mal sein:

Aus dem Album  “ I Was Dead for seven Weeks in the City of Angels “ von 2001.


Oder: selbe Band, aber etwas düsterer:

Aus dem Album „Devil came to me“ von 1997

um die rote, betrunkene Weltgeistnase..

Weil heute Sonntag ist, finde ich ein Stück Heine-Vers aus meinem am Donnerstag ergatterten Buch recht passend :

Siehst du, auf den Dächern der Häuser sitzen

die Engel und sind betrunken und singen ;

Die glühende Sonne dort oben

Ist nur eine rote, betrunkene Nase,

Die Nase des Weltgeists ;

Und um die rote Weltgeistnase

Dreht sich die ganze, betrunkene Welt.

 

sprichwörtliche Adventsfeststellung

Die vergangenen Tagen haben mich gelehrt:

,

das Leben ist ein:

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ausführlicher:

Als ausgeprägte Rosa-Hasserin entsetzte mich ein wenig, als Tochter 1

obiges Produkt zum Geburtstag bekam. Langsam stumpfe ich ab und hoffe, dass die Glitzer-rosa-Feen-Blumen-Puppen-Phase nur noch 1,2 Jahre dauert.

Ich hatte eine solche Phase nie, oder doch ?

(wenigstens verlangte der Aufbau des asiatischen Plastebauwerkes einiges an technischem Sachverstand ab, ein Grund, nach Papa zu Rufen und später Bauarbeiterin oder Architekten werden zu wollen, ähem)

Bild 1 stellt das heutige Mittag zum Teil dar, dazu gibt es rote Beete. Es befindet sich entgegen der Packungsanleitung kein Hennenmenstruationsprodukt im Topf, feuchte Hände und Soja-Reis-Drink reichten aus, um die Klöße zusammenzuhalten.

Pflaumig-nussige Pralinen

Aus einem Rumkugelrezept abgewandelt und recht lecker, nur die Konsistenz ist weder Rumkugel noch klassische Praline. Auch ist der Zucker zahngefährlich, zieht manchmal an den „empfindlichen Zahnhälsen“.

Schnell gemacht, macht einen interessanten Eindruck :

  • 100g Puderzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker und
  • 100g gemahlene Haselnüsse vermischen
  • 100g Schoki mit 50g Kokosfett erhitzen
  • alles zusammenrühren
  • circa 2 Schnapsgläschen Pflaumen-Hochprozentigen beimischen, so eine Menge, das die Teigkonsistenz nicht glibschig wird
  • Zartbitterschokiflocken (aus der Backabteilung) auf einem großen Brett oder dem Tisch ausschütten
  • mit feuchten Händen aus dem Teig geformte Kugeln darin wälzen
  • Kugeln für mind. 30min. in den Kühlschrank stellen
  • speisen =)

Triptychon der Suchtmittel

Das sind meine drei Hauptsüchte, das muss (in Abweichungen) jeden Tag sein !

Was genau mag das sein  ?  Und könnt ihr für euch 3 Hauptsachen, die den Alltag verschönern ausmachen ?