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Suchbegriffe letztes Quartal

Ja ! Juchu ! Endlich wieder Suchbegriffe ernten ! Das ist eine echte informationswissenschaftliche Freude. Vielleicht ist es auch nur Schnullibulli, der von den wichtigen Dingen des realen Lebens ablenkt. Ach, selbst wenn, manchmal will mensch auch einfach gern mal abgelenkt sein.

Also: die putzigsten Suchbegriffe, mit denen Leute hierher gelockt wurden und Tipps von mir, wie da geholfen werden kann.

1. „was ist mit meinem reservierten platz“:  Ja, was soll schon sein ? Er wartet auf dich oder ist illegal besetzt.
2. „ziegenmilch kitz töten“:  Ja, Milch trinken heißt als Kind leben. Leben bringt Sterben. Und ?
3. „unterwäsche alter ego“ : Meine anderen Ichs haben Unterwäsche an. Und deine ?
4. „oma hedwigs titten“: Ähneln eventuell Oma Lieschens Titten. Frag sie doch einfach.
5. „pornodarstellerinen aus dem raum magdeburg“: Würde mich auch interessieren. Anhaltinerinnen vor !
6. „alle drehorte irgendwie“:  Sehr poetisch. Irgendwie, irgendwo, ..
7. „nackideischule preußen von wann bis wann“: Äh ?? ich google das auch mal. Tut mir leid, laut Google gab es nur Kartoffeln an Preußens Schulen.
8.“ficke meine bekannte“: Ja, ist wohl besser als deine Unbekannte zu poppen.
9.“gedicht für einen mühlwühler“: Am Mühlenteich da wühlt er heiß, der Wühler kuhliefumdenteich, der wühlte immer um den Teich, der mahlt wenn Spaniens Blüten blühen… herrje.

Ach, das Leben hält viele Überraschungen für einen bereit, die Suchmaschine auch.

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Verpier (Pagess)

Eine hatte ihren Kopf auf dem Papier vergessen.
Abgetrennt. useless if dropped.

Folgt mir, Katzen, die Rettung muss hergelotst werden, sie ist ein Traktorschiff.


Habt ihr gesehen, Katzen, auf einem Papier steht:

Willkommen kleine Bürgerin
Im bunten Thal der Lügen!
Du gehst dahin du Lächlerin!
Dich ewig zu betrügen.


Das haben wir nicht gesehen, Mensch, weil es nämlich nicht wahr ist. Wir, mit unseren Katzenaugen, haben vielmehr von einem Bonsaigarten gelesen, und krude Entwürfe über Netzwerkspinnen und gefickte Fasern.


Psst, Katzen, die Rettung naht. Sie peilt mit Leuchten.

Verfressenheit: ein Apriltag (III)

15.03Uhr: Vesper im Liegen :

bis 16.03Uhr: Marzipantorte, yeah !

16.05Uhr: wir lösen uns vor Glückseligkeit auf.


17.05Uhr: wir benötigen sympathische Zuhörer !


18.30Uhr: und die Seelen benötigen Leckeres.

Grübeln über Wesenszüge: Mensa-Man

Heute morgen wollte ich mir ein belegtes Brötchen in der Mensa kaufen, geriet aber in eine peinliche Konfrontation. Und ins Grübeln, was für ein psychisches Problem der Hauptprotagonist wohl hat.

Ich war also zehn Minuten vor Öffnung des Ausgaberaumes vor Ort, was ich aber erst im Mensa-Saal stehend bemerkte. Verwundert blieb ich in der Leere stehen und überdachte meine Optionen, da sprach mich einer von der Seite an. Und sprach und sprach und achtete nur selten auf meine Augen.

Also sprach wie auswendig gelernt in politisch besänftigend-neutralem Ton. Ich ließ mich darauf ein, da zum Einen eine Lücke im Zeitplan war und zum Anderen ich immer an kleinen östlichen Ländern interessiert bin – und er Werbung für einen Themenabend machte, bei dem vier Aserbaidschaner reden sollten.

Er redete also ohne Scheu. Ich warf ein paar Sachen aus meinem löchrigen Geografie/Politik-Wissen ein und er antwortete in der Art „ja, es ist natürlich kein Land ohne Probleme, aber es soll nicht so ein Kritik fokussierter Abend werden“, wobei er völlig ignorierte, dass ich gewisse Begriff unkorrekt brachte („Berg Karrasch“ statt Karrabach z.B.) .

Jedenfalls hatte ich den Eindruck, es mit einer 30-jährigen Jungfrau zu tun zu haben, der kein Wässerchen trübt und am liebsten unter Gleichgesinnten ruhig über Fakten und Strategien plaudert.

So gut, so lahm.

Dann aber ging die Tür auf und zwei sportlich-hippe Menschen kamen rein, einer weiblich, einer männlich, beide locker-erfolgreich wirkend. Der mögliche Sportstudent setzte sich auf den Tisch, auf dem der mögliche Politikstudent seine A2-Format-Plakate platziert hatte.

Und das war zu viel für Mensa-Man. Abrupt wendete er sich von mir ab und herrschte die Hippen an: „Das ist ein Tisch ! Stühle sind zum Sitzen da ! Aus welchem Institut kommt ihr ? Hä ? Sprech ich chinesich oder was ?! Aus welchem Institut…“

Die Hippen sahen ihn entgeistert an. Ich sagte: „Du musst dich doch nicht so aufregen…“ und er fluchte weiter: „Ihr seht doch, dass ich hier Werbung verteile ! Was soll das ?? *grummel, keif, brüll*“

Die Sportlichen fingen an zu grinsen, ich beschloss meine restliche Wartezeit auf dem Klo zu verbringen. Ganz so viel Fremdschämen muss ja nicht sein.

Als ich wiederkam, standen schon 4-7 Zuschauer um Mensa-Man, der immernoch in Aufregung war, und feixten. Mensa-Man fehlte anscheinend die Möglichkeit der realistischen Selbsteinschätzung. Er glaubte sich wohl als Authorität und bemerkte nicht, dass er sich nur zum Gespött machte.

Warum nur ? Was ist sein Grundproblem ?

Bahn(hofs)bilder IV: mit Menschen

Die Dateinamen mit C und D führen uns zu Studienwerbeplakaten und Teenagerträumen.

Mach was mit Chemie, Kind, das hat Zukunft !


Dann befällt dich auch nicht der Alptraum vom ICE-Rabbit, das Loser überrollt.

Leben und Sterben, kurz über lang – ein Kinderbuch

Heute habe ich mir ein Kinderbuch in der Bibliothek mitgenommen, das mich in meiner Grübelphase ansprach. Der verständigen (und wahrscheinlich hochsensiblen) Tochter werde ich es aber nicht vorlesen, denn es ist zu lang, aber auch zu potentiell Tief- und Trübsinn verbreitend. Die Tochter scheint momentan zu glauben, das Tote in den Himmel kommen und man sich da bei Kuchen und Gummitieren wiedersehen kann. Das möchte ich ihr nicht kaputt machen.

Das Buch nämlich vertritt die These, dass man nach dem Ableben Staub wird und sonst nichts passiert, was man noch selbst bemerken würde.

Ich könnte jedoch mir vorstellen, wie sich etwas größere Kinder durchaus vom Buchende aufgeheitert fühlen, das geht nämlich so:

Der Endsatz „am nächsten Tag machten wir dann etwas ganz Anderes“ bezieht sich darauf, dass die kindlichen Protagonisten das ganze Buch lang, also einen Tag lang, Tiere beerdigt haben, quasi Bestattungsunternehmen gespielt.
Dabei gab es durchaus auch einigermaßen komische Momente:

Hier das Titelbild

Als ich las: „Ihr sollt verdammt nochmal ein bisschen traurig sein, ihr Versager!“ musste sogar ich grinsen. Es ist folglich nicht das allertraurigste Kinderbuch, das ich kenne, sondern es ist ein sehr gelungenes.

Das bislang traurigste Kinderbuch, das mir unterkam, ist allerdings vom selben Autor, von dem ich auch noch ein nicht sooo trauriges Buch besitze, in dem aber eine tote Maus aufgefunden wird von einem Kaninchenjungen, der daraufhin ein gruseliges Lied dichtet..

Jedenfalls (*tadaaa*) : der Titel „sentimentalstes Kinderbuch“ geht aaaannn:
„Adieu, Herr Muffin“ von Ulf Nilsson und Anna-Clara Tidholm
[Titelbild folgt unten]

Zum BlogGeburtstag: knollnasige,segelohrige, schicke Rothaarige

Weil ich nun bald ein Jahr hier schreibe, knüpfe ich an meinen allerersten Artikel an und präsentiere hier:

Die Version von Faye mit dem slawischen Twist ^^

Nicole Scott aka Red Hot Lauren aka Lauren McPherson

Hier der Link zur recht seriösen Sedcard

was für aparte Haare !
und das schelmische Charisma !

(selbst die Schamhaare sind feenrot *kicher*)

gut, keine perfekte Schönheit im klassischen Sinne, aber genau das ist doch der positive Punkt, dass auch so eine Dame Erfolg im harten amerikanischen Business haben kann, freut mich grad ein bisschen.

Darum einige von mir für ästhetisch befundene Photos, wer unzensierte oder schlicht-pornografische sehen möchte, muss selbst die Suchmaschine bedienen.